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Diese Orte muss man in Namibia besuchen

Die 10 schönsten Orte in Namibia

Die folgenden Orte sind unsere persönlichen Highlights und wir hätten an diesen Orten am liebsten noch viel mehr Zeit verbracht. Namibia hat uns immer wieder erstaunt aber diese Orte waren mit Abstand die schönsten! Wenn ihr mehr zu unserer Route wissen möchtet und wie wir in Namibia gereist sind, findet ihr hier einen ausführlichen Blog Beitrag.

Die Spitzkoppe

Spitzkoppe_Namibia

Die Spitzkoppe ist ein markanter Berg in mitten der Wüste. Wir haben da zwei Nächte hier auf dem Campingplatz verbracht. Wenn man aber früh am Nachmittag ankommt, würden wir im Nachhinein sagen, dass eine Nacht genügt. Denn während dem Tag, kann man nicht sehr viel machen, da es ziemlich heiss wird. Man kann mit einem Guide die Umgebung erkunden. Wenn ihr Glück habt sind die Naturpools gefüllt und ihr könnt da am Morgen ein erfrischendes Bad nehmen. Ohwohl wir in der Regenzeit in Namibia waren, hat es bei der Spitzkoppe lange nicht geregnet und darum sind die Pools ausgetrocknet gewesen.

Etoscha National Park

EtoschaNationalPark

Dieser National Park ist einfach unglaublich beeindrucken und wir würden euch empfehlen genügen Zeit einzuplanen, um auch wirklich alle Tiere entdecken zu können. Wir konnten wirklich jedes einzelne Tier bestaunen und waren total überwältigt, Löwe, Leopard und co endlich mal in Freiheit zu bestaunen! Wir haben zwei Nächte im Park verbracht und eine Nacht haben wir im Camp außerhalb des Parks verbracht.

TIP

Wenn ihr nur kurz im Nationalpark seid, würden wir euch empfehlen eine Tour am Morgen mit den Rangers zu buchen. Die Tiere im Park haben ihre Lieblingsorte und obwohl sie schon im Park herumwandern, sind einige Tiere während der Trockenzeit schon lange am selben Ort. Die Rangers wissen ziemlich genau wo sich die Löwen, Leoparden, Nashörnen verstecken.

Olifantrus

Olifantrus

Das Olifantrus Camp liegt im westlichen Teil des Etoscha Nationalparks und war deshalb auf unserem Weg zur Küste. Dieser Teil ist komplett anders als der Rest vom Park. Die Fauna unterscheidet sich und alles wirkt noch viel trockener als zuvor. Trotzdem ist es sehr eindrücklich. Die Farbe des Bodens ist zuerst Grau und ändert sich dann in einen schönen roten Ton. Auf dieser Strecke hat es vermehrt Wasserlöcher und es lohnt sich anzuhalten, um die Elefanten, Giraffen und Löwen zu beobachten. Was wir nur in diesem Teil des Parks sahen, waren riesige Vogelnester mit tausenden von kleinen Vögel.

TIP

Im gesamten Etoscha Nationalpark ist nicht erlaubt aus dem Fahrzeug zu steigen. Falls ihr aber mit einem Pickup unterwegs seid, der ein Zelt auf dem Dach trägt, könnt ihr mit einer kurzen Kletterpartie aufs Dach steigen und so die Tiere etwas besser betrachten. Somit bleibt ihr im, beziehungsweise auf dem Fahrzeug. 😉

Skeleton Coast (Skelettküste)

SceletonCoast

ACHTUNG! Wir sind nicht in den National Park gefahren, sondern waren nur im unteren Teil wo man noch kein Eintritt bezahlen muss. Für uns war das aber mehr als genug, denn zu der Zeit als wir gingen, war es an der Küste sehr kalt und winding (ende März)! Uns wurde gesagt, dass der Rest der Skeleton Coast ziemlich ähnlich aussieht abgesehen von den Schiffwracks. Wir können aber hier unsere Campsite sehr empfehlen. Sie war in Mitten einer Saline und wir waren überwältigt von diesen Salzseen!

TIP

Haltet umbedingt bei den kleinen „Salzshops“ an und kauft euch einen Brocken Salz. Nicht nur sehen diese Salzbrocken unglaublich schön aus, das Salz war Ideal für uns zum kochen.

1000 Hills

1000 Hills Namibia

Eigentlich ist es eine Lodge und hat nur drei Campsites. Aber wenn ihr in der Nähe durchfahrt, unbedingt einen Abstecher machen um die Aussicht zu geniessen! Man braucht aber ganz sicher einen 4×4 für diesen Ort.

Namibs Hideout

Namib_Hideout

Wir haben den Ort zuerst nicht gefunden, da der Google Punkt nicht stimmt. Als wir dann den richtigen Abzweiger erwischt haben, waren wir überwältigt. Auch hier ist es eigentlich eine Campsite, dennoch musste dieser Ort auch nochmals in diese Liste. Warum? Dieser Park gehört zu den wenigen darksky Orten auf dieser Welt. Man kann hier besonders gut den Sternenhimmel beobachten, wenn nicht gerade Vollmond ist. Die Tierwelt ist nicht viel anders als sonst, man sieht viele Antilopen besonders den Oryx. Wir haben hier eine Tour gemacht, es war zwar interessant, weil wir viel über die Tiere gelernt haben ansonsten hätte man die Route auch selber fahren können. Wichtig ist hier, wirklich nie nie nie abseits der Strasse fahren. Damit ist auch schon ein kleiner Schnitzer beim wenden gemeint.

Dead Valley

DeadValley

Dieser Ort ist ein Muss! Diese Totenbäume sind schon allein total surreal und atemberaubend. Die höchste Düne der Welt zu erklimmen gehört ebenso zu den Dingen, die man an diesem Ort einfach erlebt haben muss. Wenn man den Sonnenaufgang auf einer der Dünen bestaunen möchte, muss man im Nationalpark übernachten und kann so frühmorgens schon in Richtung Dead Valley fahren. Das nächste Mal würden wir das garantiert machen! Offiziell öffnet das Tor zum Nationalpark gegen 08:00 Uhr, wir sind mit dem Auto schon um 07:30 zum Eingang gefahren und hatten kein Problem das Eingangstor zu passieren. Man muss noch ein gutes Stück fahren bis bei den Bäumen ist, ihr bekommt aber einen ausführlichen Plan wenn ihr die Parkgebühr bezahlt.

TIP

Bei den toten Bäumen gibt es zwei Parkplätze. Der erste ist für Gäste die sich nicht getrauen durch etwas tieferen Sand zu fahren und lieber mit einem Shuttel zum zweiten Parkplatz gefahren werden möchten. Habt ihr aber einen 4×4 gemietet, sollte das überhaupt kein Problem sein, einfach nicht vergessen den Reifendruck zu senken.

Swakopmund

Swakopmund Flamingos

Wenn man nach einer Weile wieder mal in einer kleinen Stadt sein möchte, ist Swakopmund ideal. Es ist eine schöne kleine Stadt mit guten Kaffees und Restaurants. Es ist eignet sich um ein paar Souvenirs zu kaufen. Wenn man aber lieber die Natur sucht, dann ist es gut, um einen Pit Stop einzulegen um etwas zu essen und zu tanken. Wir sind eine Nacht in einem Camping hier gewesen und sind danach weiter. Besonders ist es hier auch, weil man unglaublich schöne Tagesausflüge machen kann, zum einen zur Düne 7 und zum anderen kann man wilde Flamingos bestaunen. Wir hatten Glück und könnten einige Flamingos in der Nähe der Salinen beobachten. Fragt am besten die Einheimischen wo sie gerade sind. Dass wir wilde Flamingos bestaunen können, hätten wir nun wirklich nicht gedacht und es war wirklich einmalig!

Kolmanskop

Kolmanskop

Dieser Ort ist eine verlassene Stadt. Die Leute die früher da gelebt haben, suchten nach Diamanten. Dieses Dorf zu besuchen war es definitiv wert den langen Weg zur Walfischbucht auf uns zu nehmen. Heute nimmt die Wüste immer mehr Besitz von diesem Ort ein. Ganz in der Nähe werden aber immer noch Diamanten abgetragen und deshalb ein riesiges Speergebiet.

TIP

Das Dorf kann man nur am Morgen besichtigen und damit ihr vor allen Tourenbussen ankommt, lohnt es sich ein bisschen früher aufzustehen. Wenn ihr die Reise dort hin schon geplant habt, übernachtet NICHT beim Camping der Walfischbucht und bucht etwas anderes. Es ist ein staatlicher Campingplatz und wirklich schlecht instand gehalten (Stand März 2019). Wenn ihr mehr über den Diamantenabbau erfahren wollt, kann man scheinbar das Speergebiet mit einer Tour besichtigen, dies muss man aber einiges früher buchen.
Eine Familie die wir getroffen haben, hatten eine Tour mit einem Katamaran gebucht um Pinguine und Seelöwen anzuschauen und mit etwas Glück einen Wal zu sehen.

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